Bildung sta(d)t Schloss

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Neue Strategie!

 

Wir haben in den letzten Tagen und Wochen sehr viel über die Ausrichtung unserer Initiative diskutiert. Entstanden ist der Plan zu einer leichten Kurskorrektur bzw. Strategieänderung.

Wir werden zwar auch fortlaufend das Thema Stadtschloss (ebenso wie die Garnisonkirche und den Stadtkanal) kritisch begleiten, jedoch wird das Streiten für mehr Bildung mehr in den Vordergrund rücken. Wir werden also vermehrt Bildungsthemen aus Potsdam behandeln, Ausgaben dafür fordern und Ideen formulieren.


Weiterhin werden wir auf Bildungseinrichtungen hinweisen, für diese werben und sie möglicherweise auch in einzelnen Portraits darstellen – dies bleibt zu diskutieren - .

Folgende Punkte werden einen Start zur Änderung der Strategie bilden:


1.    Wir fordern einen zentralen Veranstaltungsort (ähnlich dem Schaufenster) für die Fachhochschule Potsdam am Alten Markt
, auch nach dem Abriss des aktuellen Gebäudes.

2.    Wir fordern eine stetige Steigerung der Förderung der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam (SLB) um der zentralen Bildungseinrichtung der Stadt Potsdam gerecht zu werden. Einhergehend damit erwarten wir selbstverständlich auch mehr Unterstützung der SLB im Selbstverständnis der Stadt als Ort der Wissenschaft und Kultur. Die SLB muss nicht nur finanziell gefördert werden, sondern weiter in den Mittelpunkt des städtischen Lebens gerückt werden.

3.    Wir fordern eine Jugendeinrichtung wie das Spartacus am zukünftigen Alten Markt!

4.    Wir fordern kostenloses Schulessen! Für Schüler die bis in den Nachmittag in der Schule lernen und ebenso für ihre Lehrer muss es zur Grundversorgung gehören akzeptabel mit einem Schulessen versorgt zu werden.

Dies soll für den Anfang genügen.


Wir versprechen, wir werden versuchen die Potsdamer Politik, soweit es uns möglich ist, thematisch vor uns herzutreiben. Wenige können mit genug Engagement viel erreichen!

Die Initiative „Bildung sta(d)t Schloss“

Wer feiert was?

 

Ganz Potsdam feierte gestern die Jury-Entscheidung zum Bau des Landtags mit kompletter Knobelsdorff-Fassade und „mit Treppenhaus als Sahnehäubchen“.

Es waren fast die gleichen Bilder, wie damals in Dresden als sich tausende Menschen bei der Frauenkirche versammelten.

Vereinzelt waren Hurra-Rufe zu hören, ganz Potsdam gratuliert sich für diesen kleinen Preis von ca. 100 Mio € (Plus-Minus ein paar Millionen) ihr Herz zurückgewonnen zu haben.

 

Ganz Potsdam?

 

Nein! Maximal 150 Besucher (eher weniger) versammelten sich vor dem Fortunaportal, um ihrer Freude Ausdruck zu verleihen. Wen hat es sonst noch interessiert? Niemanden.

 

Der mediale Sieg der Befürworter-Minderheit ist ja schon längst errungen, nun hat man sich auch mit dem Großteil der Wünsche zum Aufbau des Stadtschlosses durchgesetzt.

 

Dass dabei ein ehemaliges bauliches Kunstwerk verstümmelt wieder aufersteht, spielt nunmehr keine Rolle mehr.

Dass es sich bei dem Neubau mit Fassade nach historischem Vorbild letztlich trotzdem nur um einen modernen Neubau (Innenarchitektur) handelt - unwichtig.

 

Wichtig ist, die eigenen Vorstellungen des Umbaus Potsdams vorangebracht zu haben.

 

Unwichtig war, ist und bleibt wohl das Interesse sich mit anderen Teilkulturen Potsdams zusammenzusetzen und gemeinsam Potsdam zu verändern.

 

Schade!

Meinungsmache erwiesen?

 

Wie wir soeben erfahren durften, läßt sich jetzt sogar die Meinungsmache pro Stadtschloss der Maerkischen Allgemeinen Zeitung vom 16.01.2009 belegen.

 

In besagter Zeitung fand sich ein Artikel mit dem Titel:

 

“STADTSCHLOSS: Nostalgie? Ja, bitte! Jugendliche fordern Rekonstruktion nach historischem Vorbild.”

 

In diesem Artikel wird eine repräsentativen Umfrage von Infratest-Dimap genutzt um zu belegen, dass  sich 68 Prozent der Jugendlichen zwischen 18 und 24 Jahren wünschen, dass der Landtag als historisches Stadtschloss wiederhergestellt wird. Auch werden ausschließlich Befürworter “interviewt”.

Nicht erwähnt wird hingegen, dass der (Mit-) Autor dieses Artikels “Jan Rinsis Ludwig” ein bekennender Befürworter des Wiederaufbaus ist und zeitgleich zur Initiative “Freunde des Stadtschlosses” gehört.

 

Nun hat sich, dank eines aufmerksamen und nachforschenden Lesers der MAZ und unserer Homepage / unseres Blogs folgendes ergeben:

 

Die zitierte Umfrage von Infratest-Dimap bezieht sich auf das Berliner Stadtschloss!

 

Ob der Autor des Artikels diesen Fehler bewußt begangen hat ist uns nicht bekannt. Man kann diesen Schluß aber durchaus ziehen, weil eine Verwechslung eigentlich nicht in Frage kommt, da sich die Berliner Umfrage gar nicht auf das Thema Landtag bezieht.

 

Was aber zu erkennen ist, dass niemand bei der MAZ die Richtigkeit der Angaben nachgeforscht hat. Dieser Vorgang ist journalistisch einfach als nicht professionell zu bezeichnen.

 

Letztlich stellt es vor allem in Frage, inwieweit die MAZ überhaupt neutralen Journalismus an dieser Stelle wollte.

 

DANKE an den aufmerksamen Leser!

Großer Wurf?

 

Keinesfalls!

 

Wie heute ja in vielen Medien zu lesen, zu hören und zu sehen war, ist die Entscheidung für einen sogenannten "konsequent historischen Wiederaufbau" gefallen.

Es muss jedoch schlicht und ergreifend festgehalten werden, dass an diesem Entwurf nichts konsequent historisch ist.

Es hat allenfalls Ähnlichkeit mit dem historischen Vorbild.

Was ein Schloss zu dem macht was es ist, ist sein Innenleben. Das Innenleben wird jedoch einen krassen Gegensatz zur Fassade bilden und zudem für die Potsdamer kaum erlebbar sein.


Was die Befürworter nicht wahr haben wollen ist jedoch Realität. Man umgibt einen modernen Neubau mit einer "neuen alten" Fassade.


Letztlich ist das zukünftige Schloss ein Abbild der gesamten Diskussion:


Großer Glanz nach außen, aber nichts dahinter!

 

Das zukünftige "Landtags-Schloss" wird daher ein lebloser Klotz in der "Mitte" Potsdams sein.

 

Es hat keinen Nutzen für die Potsdamer selbst.

Entscheidung gefallen?

 

Angeblich ist die Entscheidung zugunsten eines Entwurfs mit historischem Innenhof gefallen.

Eine genauere Bewertung unsererseits erfolgt später bei genauer Kenntnis der Sachlage.

 

Bis dahin möchten wir auf unseren Blog verweisen

 

HIER KLICKEN

Im Laufe des letzten Jahres ist uns aufgefallen, dass unsere Seite immer mehrzu einem Blog wird. Nun haben wir uns entschieden, dass wir hier eigentlich nur Fakten sammeln wollen und, aus Sicht der Initiative, Stellung nehmen wollen zu bestimmten gegebenen Anlässen.

 

Unser neuer Blog soll die Möglichkeit bieten rund um das Thema Stadtschloss einfacher Meinungen zu schreiben, eine Presseschau zu etablieren und das Thema Bildung in Potsdam allgemein zu beleuchten.

Wir hoffen dies trifft auf genügend Interesse.

 

Die Initiative “Bildung sta(d)t Schloss”

Maschine mit Sandsteinverkleidung?

 

Am Freitag erschien in der MAZ ein

hochinteressanter Artikel.

Dieser setzt sich u.a. mit der Frage auseinander,

ob eine parlamentarische Demokratie ihre Funktionsgebäude nicht aus den Verhältnissen ihrer

Zeit heraus entwickeln sollte.

Wir empfehlen diesen Artikel als hervorragenden Diskussionsbeitrag.

 

HIER klicken zum Artikel

Anmerkungen zum Positionspapier

 

 

Vor einigen Wochen, mit der Aktualisierung ihrer Homepage, hat die Initiative „Mitteschön“ ein Positionspapier veröffentlich, auf das wir nun reagieren wollen.
Hierzu nun in der Abfolge des Positionspapiers die Anmerkungen:

1. Positionspapier

Die vornehmste Bauaufgabe in einer Demokratie ist keineswegs ein Parlamentsgebäude. Man sollte sich endlich von dem Gedanken lösen, dass repräsentative Gebäude eine Bedeutung für die Qualität der Demokratie bzw. der Politik haben.

2. Was war das Potsdamer Stadtschloss?


Keiner der dort genannten Punkte ist zu bemängeln, nur existiert dieses Schloss nicht mehr. Viel mehr als die Zerstörung der Mauern / Fassade usw. ist ja letztlich die Zerstörung der Räume ein kultureller Verlust. Diese Kunst ist verloren und wird nicht wiederbelebt indem man eine neue Hülle baut.

3. Mit dem Blut des Volkes errichtet?

Diesen Punkt empfinden wir als unsinnig. Es ist der Versuch eine Freiheit und einen Glanz auf die Monarchie zu übertragen, die dort nicht existierte. Künstler und Handwerker wurden zu allen Zeiten gut bezahlt (zumindest gute Künstler und Handwerker). Diese Formulierungen des Positionspapiers verdeutlichen erneut, dass man nur einen kunsthistorischen Blick auf die Zeit wirft, allenfalls einen bildungsbürgerlichen.
Dem Anspruch die Zeit komplett zu betrachten, in allen Ansichten, wird man nicht gerecht!

 

4. Warum das Schloss als Landtag wieder aufbauen?

Es passt nicht! Der zu Beginn gezogene Vergleich „andere Länder haben die historischen Gebäude der Monarchie übernommen und 13 der 16 deutschen Landsparlamente residieren in historischen Gebäuden zeigt den Unterschied und die fehlende Logik an dieser Stelle. Eben diese Gebäude in anderen (Bundes-) Ländern existierten noch und wurden „umgewidmet“. Hier soll ein Schloss als Landtag NEU errichtet werden, eben hier ist der gravierende Unterschied! Die regionale Identität Brandenburgs wird mit Sicherheit nicht beeinflusst durch einen solchen Wiederaufbau.

Ein widersprüchlicher Punkt ist auch folgender:

Während bei der Diskussion um die Garnisonkirche gesagt wird: „Das Gebäude kann nichts für die Personen die es für ihre Zwecke nutzten.“ gilt für das Stadtschloss anscheinend der Satz: „Schaut euch nur die vielen bedeutenden Personen an die sich hier aufhielten.“. Mit letzterem Satz versucht man einen Grund für den Wiederaufbau zu konstruieren.


5. Und wie?

Man kann die Originalteile sehr wohl auch ohne Schloss verwenden, es gibt für alles eine sinnvolle Möglichkeit.

 

Letztlich ist der größte Kritikpunkt der, dass sich hier ein Landtag versucht selbst ein Gebäude zu errichten, dass ihm nicht zusteht.
Der immer wieder zitierte Mehrheit die sich für das Stadtschloss ausspricht, muss an dieser Stelle in Frage gestellt werden. Bisher bekannte Umfragen warn entweder technisch schlecht (FORSA) oder inakzeptabel formuliert (Umfrage der Stadt). Aufgrund der Ablehnung aller Projekte der historischen Mitte vor knapp 10 Jahren durch die Mehrheit der Potsdamer kann ein totaler Stimmungsumschwung im Übrigen mit dem Theorem von der Schweigespirale von Elisabeth Noelle-Neumann erklärt werden.

„Die Vertreter der jeweils vermeintlich herrschenden Meinung verträten diese offensiv; die Vertreter der vermeintlichen Minderheitsmeinung verstummten desto mehr, je mehr sie sich in der Minderheit glaubten.“

 

Die Initiative "Bildung sta(d)t Schloss"

Positionspapier von Mitteschön.doc
Microsoft Word Dokument [34.0 KB]

Komische Anträge!

 

Mit dem Ausbau (Umbau und Renovierung) der Stadt- und Landesbibliothek am Platz der Einheit bietet sich die Möglichkeit ein Leuchtturmprojekt für Bildung und  zur Bibliotheksförderung zu schaffen. Dazu gehört auch die Öffnung und Neugestaltung der Nordfassade in Form eines Buchregals.

 

Nun, ausgerechnet an dieser Stelle engagiert sich der "Beirat Potsdam Mitte" und die Fraktion Grüne/Bündnis 90 für einen Erhalt der bestehenden Fassade aus DDR-Zeiten.

 

Man fragt sich:

 

Wie kommt man zu solchen Entscheidungen?

 

Ausgerechnet auf Kosten der zukünftigen Attraktivität der Bibliothek nach außen möchte man DDR-Fassade erhalten?

Diese Maßnahme der Erhaltung wird vom Kommunalen Immobilien Service (KIS) als "technisch/wirtschaftlich nicht möglich" beschrieben. (Quelle PNN)

 

Warum findet man ausgerechnet bei diesem Projekt sein Interesse für Architektur der DDR wieder?

 

Dies ist ein sehr fragwürdiger Vorgang!

"Freunde des Stadtschlosses gescheitert"

 

Der Versuch mit Hilfe der

Sonderbriefmarkendes Finanzministeriums Einfluss auf die Diskussion um das Stadtschloss zu nehmen ist gescheitert!

 

Laut Finanzministerium gab es in diesem Jahr 1700 Vorschläge für die Sondermarken. Bedingung für einen Vorschlag:


Es dürfen keine parteipolitischen oder kommerziellen Themen behandelt werden! (unter anderem)

 

Gegen diesen Grundsatz verstieß der Vorstoß der Freunde des Stadtschlosses. Wir haben dies bereits bei bekannt werden des Vorschlages kritisiert und beim Bundesfinanzministerium dagegen Vorschlag protestiert.

 

Insofern ist es gut, dass dieses Ergebnis so ausfiel.

 

Die Ankündigung: „Wir werden uns aber auch im kommenden Jahr um die Briefmarke bewerben“ werden wir erneut aus den selben Gründen kritisieren! (Quelle PNN)

 

Vielleicht hilft ein Blick auf die Bedingungen für die Teilnahme um ein erneutes Scheitern voerher zu erkennen.

Erneut deutliches Zeichen!

 

Zum 2. Mal hintereinander können wir die ZWEITHÖCHSTE Besucherzahl seit Start

unserer Initiative vermelden. Etwa 33% mehr Besucher als im Oktober besuchten unsere Seite.

Sicher liegt es auch an der aktuellen Debatte um das Berliner Stadtschloss, aber wir leiten daraus auch ein deutliches Zeichen und eine Aufforderung

für noch mehr Engagement ab.

 

DANKE!

 

Die Initiative "Bildung sta(d)t Schloss"

Nachtrag:

 

Es kommt Bewegung in das Thema, wir

informieren später dann genauer!

 

Offener Brief

 

Damit endlich wieder etwas Schwung in die Diskussion kommt und diese dann nicht nur mit ideologischen Argumenten aufgeladen ist, haben wir einen offenen Brief an die Innenstadtvereine und die PNN geschickt.

Wir hoffen auf eine Reaktion und erwarten letztlich auch eine, da diese Diskussion auch weiterhin geführt werden muss!

Will man irgendwann zu einem Ergebnis kommen, mit dem sich alle Potsdamer irgendwie identifizieren können, so ist diese Diskussion nötiger denn je.

Beleg hierfür ist allein die Tatsache, dass bei der Demo "Freiräume statt Schlossträume" 5 mal mehr Demonstranten aktiv waren, also bei der Demonstration der Befürworter in der Vorwoche.

 

Hier nun unser offener Brief als Download:

Offener+Brief+der+Initiative+Bildung+sta[...]
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83% tragfähig?

 

Sehr oft wurden wir gefragt, woher das Wissen um die Tragfähigkeit der Außenmauern des Stadtschlosses nach dem Krieg kam, die mit 83% beziffert wird. Hier nun ein Beispiel für einen solchen Satz:

 

Ein Gutachten des DDR-Instituts für Denkmalpflege aus den 50er Jahren sollte nachweisen, dass nach wie vor 83 Prozent der Mauern tragfähig waren. (Quelle: Die Welt)

 

Da wir uns die Frage nach der Herkunft der Zahlen dann auch selbst gestellt haben, war es an der Zeit uns auf die Suche zu machen:

 

Die Zahlen stammen aus einem Gutachten von "Dipl.-Ing. W. Preiss" aus Dresden ("Vom Ministerium für Aufbau der DDR zugelassener Bausachverständiger für konstruktive Sicherung von Baudenkmälern").

 

In einer kurzen Zusammenfassung des Gutachtens konstatiert "Dipl.-Ing. W. Preiss", Zitat:

 

"Von den insgesamt etwa 700 m langen Fassadenwänden des Hauptgebäudes und der beiden Seitenflügel sind etwa

120 m ( 17 % ) zerstört oder stark beschädigt."


"Fast sämtliche Zwischenwände fehlen. Die noch verbliebenen Reste sind meist stark verformt und für den Wiederaufbau ungeeignet."

 

Aus diesen eben genannten 17% leitet sich somit wohl die Aussage, 83% der Mauer seien Tragfähig gewesen ab.

 

Wir bemühen uns nun den vollständigen Bericht zu erhalten, um jedem Rückschlüsse zu ermöglichen.

Guter Zweck?

 

Erneut fragen wir uns was man im Zeichen von z.B. Kinderarmut, auch in Potsdam bzw. Brandenburg, öffentlich als guten Zweck bezeichnen kann und darf.

Auf der Homepage des Vereins Potsdamer Stadtschloss e.V. ist Werbung für exklusiven Weihnachsschmuck von KPM (Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin) - Weihnachtskugeln mit Städtemotiven zu sehen. Prinzipiell ja nichts verwerfliches.

Befremdlich wirkt auf uns dann aber folgender Satz:

 

"Für Potsdam hat die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin eine besondere Weihnachtskugel für den guten Zweck entworfen."

 

Auf soziale Probleme, auf Bildungsprobleme und auf Probleme der Jugendlichen in Potsdam findet der Verein Potsdamer Stadtschloss e.V. keine Antworten. Weder Stellungnahmen noch öffentliche Meinungen werden dazu vertreten.

Sich aber hinzustellen, die Spende von 5 Euro der Erlöse beim Erwerb jeder Kugel des Stadtschlosses Potsdam für den Wiederaufbau als "guten Zweck" zu verklären, ist schlichtweg inakzeptabel!

 

 

Die Spende wäre beim Potsdamer Tafel e.V. wesentlich besser aufgehoben!

Freiräume statt Schlossträume!

 

Unter diesem Motto fand am Samstag dem 8. November 2008 eine Demonstration für den Erhalt und Ausbau von Freiräumen und alternativer Kultur in Potsdam statt. Die eigentlich recht großzügige Erwartung von 1000 Demonstranten wurde mit insgesamt 1400 Teilnehmern deutlich übertroffen.
Hintergrund sind die Diskussionen um die Schließung mehrerer Treffpunkte für junge Potsdamer, für Alternativklubs und Projekthäuser. Im Aufruf für die Demo hieß es unter anderem auch:

"Während die Baugrube für die neue Mitte Potsdams, das Stadtschloss, ausgehoben wird, musste das Spartacus im Zentrum der Stadt schließen".

Unter Applaus der Demonstranten hielten drei als Clowns Verkleidete Schilder mit den Worten "Wünsch dir was" aus der Stadtschlossgrube in die Höhe.

 

HIER gibt es Bilder (Quelle: Bautzener Poebel)

 

Wir haben die Demonstration unterstützt, weil der Erhalt der Soziokultur, verschiedener Jugendtreffpunkte und von Projekthäusern ebenso wichtig und ebenso zentral für die Kultur und die Untersützung der Bildung ist, wie die Förderung der Bildung im Allgemeinen.

 

Die Initiative "Bildung sta(d)t Schloss"

Toleranz? Nie gesehen...


Bei der gestrigen Demonstration Pro-Stadtschloss

kam es zu einem merkwürdigen Zwischenfall.

Die doch sehr kleine Veranstaltung


- ca. 300 Demonstranten uns somit wohl kein Zeichen

des gesamten Potsdam -


sprach sich gegen „architektonischen Mischmasch“, „historisierende“ Fassaden, Nicht-Verwendung erhaltener Originalteile, „Beton-Ornamentik“ und anderes aus. (Quelle PNN)


An einer Stelle sind wir einer Meinung mit den Befürwortern. Die Intransparenz ist, durch Geheimhaltung um den Neubau des Landtages, kein Zeichen für vorbildliche demokratische Prozesse.


Ein Eindruck der sich durch die gesamten letzten Jahre der Diskussion zieht!


Fragwürdig ist die Reaktion der Polizei auf den Gegendemonstranten.

Dieser wurde von der Polizei abgeführt und für die Dauer der Stadtschloss-Demo in Gewahrsam genommen. (Quelle PNN)

Einmal mehr erscheint es, als sollen Gegenstimmen einfach nicht gehört werden, nach dem Motto: Aus den Augen aus dem Sinn.


Dies ist nicht akzeptabel!

In eigener Sache

 

Mit dem Oktober konnten wir die seit Februar meisten Besucher auf unserer Seite begrüßen.

Dies zeigt uns, dass unsere Arbeit angenommen wird und wichtig ist.

Wir hoffen auch weiterhin Informationen sammeln und aufarbeiten zu können, damit jene die Zweifeln wie wir möglichst umfassend informiert werden.

 

Die Initiative "Bildung sta(d)t Schloss"

Nachtrag:

 

Unser Leserbrief wurde abgedruckt, leider

etwas verkürzt, aber trotzdem freuen wir uns!

 

Absurde Meinungsmache!

 

Heute ist in der Rubrik "MEINE Woche" der PNN ein weiteres Mal der Versuch simpler Meinugsmache zu lesen. Wo eigentlich eine schöne und wichtige Schilderung des Alltags in einer Frühgeborenenstation Platz hätte finden können und zum Teil Platz gefunden hat, nutzt der Autor die Gelegenheit zur Stimmungsmache in Sachen Schloss.

 

Wir finden das schade, irgendwie unpassend und dem eigenen Titel "Tapfere Kämpfer" nicht gerecht.

 

Die Initiative "Bildung sta(d)t Schloss"

Nachtrag die Zweite!

 

Auch unser 2. Leserbrief wurde abgedruckt.

Dieser bezog sich auf den Aufruf zur Demo "Freiräume statt Schlossträume".

 

Lesen Sie HIER!

Aufruf zur Demo!

 

Aufgrund der haarsträubenden Aussichten für Potsdams Kultur- und Soziokulturlandschaft haben wir uns entschieden, dem Aufruf zur Demonstration für "Freiräume statt Schlossträume" zu folgen und ihn zu unterstützen.

Zur aktuellen Situation gibt es kaum weitere Worte zu verlieren, die Lage ist mit dem Wort "angespannt" äußerst freundlich beschrieben.

 

Eine Frage stellt sich uns allerdings:

 

Geht es um das Stadtschloss sind die Innenstadtvereine schnell zur Stelle, die Mäzene schreiten zur Tat und die Presse unterstützt.

Wo bleibt dieses bürgerliche Engagement für die Jugend und die Kultur? Wo bleibt der Aufschrei von "Mitteschoen" oder Günther Jauch?

 

Oft wurde uns entgegnet, es wäre falsch zu sagen: "Die Förderer der historischen Mitte vergäßen die Jugend". Wir müssen dem leider entgegnen: "Sie tun es doch!"

 

P.S. Den AStA der Uni Potsdam unterstützen wir voll und ganz!

Bildungsgipfel

 

Erneut durfte man einem absurden Schauspiel folgen. Die "große" Politik diskutiert über die Bildung. Wohl wissend, dass dort keine Entscheidungen getroffen werden, die den Bildungssektor bewegen, erwartet man doch irgendwie immer ewas. Das Ergebnis diesmal: es gibt keins!

 

Hier KLICKEN zum vollständigen Artikel

Kein Vergleich!

 

Um dem gerne benutzten Vergleich: „Dresdener Frauenkirche = Potsdamer Stadtschloss“ entgegenzutreten, möchten wir hier ein paar Argumente nennen, die den Unterschied deutlich belegen.

Warum ist dies nötig?

Befürworter des Potsdamer Stadtschlosses benutzen gerne die Dresdener Frauenkirche als Beispiel für den gesellschaftlichen Willen zum Wiederaufbau und die Förderung der Innenstadt.

 

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Neue Verschwendung!

 

Wohl aus Angst vor den rechtlichen Konsequenzen

hat sich das Land Brandenburg von zwei Bieterkonsortien freigekauft. Preis für den Rückzug der juristischen Schritte der Konsortien ist eine erneute starke Belastung der Landeskasse.  Entschädigungszahlungen in sechsstelliger Höhe wurden nach Informationen der PNN gezahlt. Laut Tagesspiegel wurde über die Höhe der Entschädigung Stillschweigen vereinbart.

Interessant ist hierbei folgender Teil des Textes:

 

Nach den ersten Vertragswerken zur Ausschreibung sollte den Konsortien, die am Ende nicht den Zuschlag für den Bau erhalten, 75000 Euro als Entschädigung erhalten. Anfang Oktober waren dann schon von 300 000 Euro im Gespräch. Für die Aussteiger sei die Summe deutlich erhöht worden, hieß es aus dem Finanzministerium. (Quelle PNN)

 

Hierbei ist erneut festzustellen, dass  augenscheinlich kein Interesse daran besteht ein transparentes Verfahren zu fördern, indem die Kosten (Steuermittel) deutlich benannt werden.

Es sind nun also nur noch vier Konsortien im Wettbewerb. Da auch ein weiteres Konsortium vor  dem Ausstieg steht, wird nur noch zwischen drei Wettbewerbern die Entscheidung fallen.

Nun werden selbst in Teilen der CDU schon Zweifel laut.

Es bleibt also abzuwarten, ob der Zeitplan überhaupt einzuhalten ist.

 

Fest steht jedoch:     Erneut wurden Steuergelder verschwendet!

Stadtmagazin EVENTS - Die Initiative ist dabei!

 

Wie erwartet nun auch hier ein Artikel über die innerstädtische Kontroverse zum Thema Stadtschloss.

Wir hoffen aufgrund der großen lokalen Reichweite des

Stadtmagazins auch hier auf Reaktionen und vielleicht nachdenkliche Potsdamer.


Die Initiative "Bildung sta(d)t Schloss"

 

HIER KLICKEN zum Artikel (der sich auf Seite 30 befindet), oder in der Printausgabe nachlesen.

Zu hohe Kosten II

 

Eine zweite wichtige Zahl aus dem Untersuchungsergebniss des Ministers der Finanzen betreffend die Standortentscheidung

für die Unterbringung des Landtages

Brandenburg, ist die unter der Rubrik "Nominelle Belastung und Barwerte für den Standort

Alter Markt" stehende.

 

Diese zeigt eine nominelle Gesamtbelastung über 30 Jahre für den Standort Alter Markt von 268.054.173 €. (Seite 15)

Dem gegenüber steht eine nominelle Gesamtbelastung über 30 Jahre für den Standort Am Havelblick von 233.643.283 €. (Seite 22)

 

Deutlich erkennbar ist also, dass der Standort Alter Markt über 30 Jahre ca. 34,4 Mio € mehr kostet!

 

Dies sind etwas mehr als 1,1 Mio € Mehrkosten pro Jahr. Finanzielle Mittel, die sehr viel sinnvoller eingesetzt werden können. Auch ist es ein weiteres Argument, das die Rechnung:

 

Alter Markt oder Am Havelblick

gleich

kaum Kostenunterschiede

 

ungültig und letztlich ganz einfach unwahr ist.

 

Hinzu kommt die dauerhafte Flickschusterei am alten Landtag. Diese kostet den Steuerzahler jährlich hundertausende Euro. Der einzige Grund hierfür ist der, seit fast 20 Jahren bestehende, Unwille etwas zu tun, da ja nur das Stadtschloss gewollt ist. (Quelle)

In eigener Sache

 

Wir haben in den letzten Wochen die höchste Zahl an Besuchen auf unserer Homepage seit März registriert.

Es ist also deutlich zu erkennen, dass das Thema Stadtschloss die Potsdamer immernoch bewegt.

Diese Besuchszahlen motivieren uns auch weiterhin zu recherchieren, zu kommentieren und zu argumentieren.

 

Die Initiative "Bildung sta(d)t Schloss"

Zu hohe Kosten!

 

Untersuchungsergebnisse des Ministers der Finanzen betreffend die Standortentscheidung

für die Unterbringung des Landtages Brandenburg

 

Obwohl bereits seit 2005 bekannt, stellen wir die Untersuchungsergebnisse des Ministers der Finanzen betreffend die Standortentscheidung für die Unterbringung des Landtages Brandenburg hier zur Verfügung.

Wir wollen erreichen, dass jeder Interessierte sich diese anschauen kann, und die deutlichen Schwächen erkennen kann.

 

Hier KLICKEN zum vollständigen Artikel

Untersuchungsergebnisse des Ministers der Finanzen betreffend die Standortentscheidung für die Unterbringung des Landtages Brandenburg
Information 4_22.pdf
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Recherchen...

 

Wir haben in den letzten Tagen viel Zeit damit verbracht, weitere Recherchen durchzuführen. Wir wollen versuchen, so viel Material wie

möglich zu sammeln.

 

Auf der Seite der Stadt Potsdam ist uns dabei ein Text mit einer erstaunlich neutralen Formulierung aufgefallen:

 

Im Ergebnis der Bürgerbefragung zum Standort für einen neuen Landtag hat sich mit knapp 43 % eine relative Mehrheit für das Schlossgrundstück ausgesprochen. [...]

Es zeigt sich jedoch auch, dass die mit diesem Standort verbundene Kritik ernst genommen werden muss, denn 57 % der Bürgerinnen und Bürger haben sich für andere Standorte entschieden.

 

Wir würden uns freuen, wäre die Diskussion in Potsdam immer so neutral und fair...

 

P.S. Wir haben 2 neue PDF gefunden und bieten sie auch hier zum Download an, damit sich jeder ein Bild machen kann...

 

die Machbarkeitsstudie

 

und

 

der Bauablaufplan

Förderer Potsdams?

 

Auf einer Seite der Stadt Potsdam ist ein Aufruf zu lesen, man solle Förderer Potsdams werden. Nun könnte man ja denken, man könne Schulen, Bibliotheken, soziale Einrichtungen mit Spenden unterstützen und bekomme von der Stadt hier eine Hilfe dafür.

 

Abgesehen von letztlich 1, mit gutem Willen 2 Ausnahmen (Stiftung "Großes Waisenhaus zu Potsdam" und evangelischen St. Nikolai-Kirchengemeinde Potsdam), gibt es keine solche Hilfe.

Stattdessen findet man dort die Möglichkeit, die doch sehr kontrovers diskutierten (und teilweise die Stadt spaltenden) Vorhaben in Potsdam zu unterstützen:

 

Stadtkanal, Garnisonkirche, Stadtschloss.

 

Sollte Potsdam nicht zu sozialem Zusammenhalt aufrufen? Sollten wir als Bürger nicht die Gemeinschaft stärken?

Neue Umfrage

 

1570 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich an der Befragung der Potsdamer SPD zu den Schwerpunkten des Wahlprogramms der SPD.

Besonders interessant war folgende Frage:

 

Im Wortlaut wurde folgende Frage zur Bewertung gestellt: Der Landtagsneubau in Anlehnung an das frühere Stadtschloss muss mit seiner Architektur und Bauqualität Maßstäbe setzen. Auch die komplette Wiedergewinnung des Stadtkanals, der Bau der Synagoge sowie der schrittweise Wiederaufbau der Garnisonkirche werden dazu beitragen, der alten Stadt einen Großteil ihrer ursprünglichen Schönheit neu zu geben – und zugleich neue Akzente zu setzen.

 

59 Prozent der Teilnehmer bewerteten diese Frage mit sehr gut bis befriedigend. 30 Prozent der Teilnehmer bewerteten diese Frage mit der Note 6.

 

Eine genaue Auswertung ist mit diesen Zahlen noch nicht möglich, aber wir hoffen die exakten Umfrageergebnisse noch erhalten zu können. Diese werden wir dann veröffentlichen.

Rechercheerfolg!

 

Trotz der standhaften Weigerung der Potsdamer Stadtverwaltung, uns die Ergebnis-Broschüre des Beirat "Potsdam Mitte" zur Verfügung zu stellen, ist es uns nun gelungen diese zu erhalten.

Wir möchten diese nun jedem Interessierten zur Ansicht bereitstellen bzw. zum Download anbieten.

 

Wir hoffen die Stadtverwaltung gibt in Zukunft ihre Politik der Blockade auf und zeigt ein Interesse daran, die Potsdamer an den Beschlüssen der Entscheidungsträger der Stadt teilhaben zu lassen!

Teil 1
Beirat Potsdam Mitte Teil 1.pdf
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Teil 2
Beirat Potsdam Mitte Teil 2.pdf
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Schluss mit dem Keks!

 

21% der Potsdamer Kinder wachsen nach Aussage des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Armut auf. Nach der Definition lebt jedes vierte Kind unter 15 Jahren in sogenannten Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften.

 

„Die Eltern dieser Kinder verfügen nicht einmal über 50 Prozent des jährlichen Durchschnittseinkommens von 20.000 Euro“. (Quelle)

 

Eine Folge daraus sind geringere Bildungschancen und gesundheitliche Defizite!

 

Wer mit offenen Augen durch die Stadt geht kann täglich Menschen sehen die in Mülleimern nach Flaschen oder Essen wühlen.

Wer gleichzeitig eine "Benefiz-Spezialität" wie den SchlossKeks "in den Dienst der historischen Fassade stellt", der handelt unmoralisch.

 

Wir fordern daher das Projekt Schlosskekse (auch die der Schlossbrote und -brötchen) sofort zu beenden.

Tag des offenen Denkmals

 

Hier ein paar Impressionen, die wir am Tag des offenen Denkmals (14.09.2008) sammeln konnten.

 

Die Initiative "Bildung sta(d)t Schloss"

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Potsdam Stadtschloss

Mitteschön?

 

Auch wir haben den "Tag des offenen Denkmals" für einen kleinen Spaziergang genutzt. Aufgefallen ist uns dann bei einem Besuch des Fortunaportals ein "Werbebanner" von Mitteschön.

 

Wir empfanden es mit dem ja sichtbaren Hintergrund als ein wunderbares Stück Satire!

 

Warum streiten wir für Bildung?

 

In einem Artikel der heute bei Spiegel-Online im Bereich Unispiegel zu finden war, wurden viele Punkte genannt, die verdeutlichen, warum wir so vehement für den Einsatz der Mittel für das Stadtschloss Potsdam zugunsten der Bildung werben.

 

  1. „Mancherorts kämpfen Schüler und Studenten in altersschwachen Gebäuden damit, dass es tropft, bröckelt oder zieht.“
  2. „Kostenlose Betreuung ab dem ersten Geburtstag der Kinder, denn Kinder, die mit einem Rückstand in der Grundschule starten, werden nicht abgehängt, sie sind schon abgehängt."
  3. "Ein Migrationshintergrund führt in allen Stufen des Bildungssystems zu Benachteiligungen"
  4. "Internationale Studien zeigen, dass die Kopplung zwischen sozialem Status der Herkunftsfamilie und erworbenen Kompetenzen in Deutschland nach wie vor stärker ausgeprägt ist als in anderen Staaten. Einmal Elite, immer Elite - das Geschwätz von der Chancengleichheit ist die große Lebenslüge der Bundesrepublik. Mehr Ehrlichkeit wäre gut, noch weit besser aber eine stärkere Förderung von Kindern aus nichtakademischen Kreisen. "

 

Dies sind nur einige Punkte aus dem Bericht, die wir ausgewählt haben.

 

Daher können wir nur immer wieder mit dem Kopf schütteln, wenn in Potsdam argumentiert wird, dass Stadtschloss betrifft ja nicht die Bildung, da das Geld ja gar nicht für Bildung oder auch die Jugend eingeplant war. Es ist nicht begreiflich, warum hiermit argumentiert wird. Die Aufteilung des Haushaltes ist eine rein politische Frage oder anders gesagt: eine Frage des Willens.

Den Mut dies zu ändern bräuchten unsere Entscheidungsträger.

Leider wird in Potsdam mit Haushaltstöpfen argumentiert, mit Landtagen, die nötig sind um zu repräsentieren.

Leider wird in Potsdam nicht mit Mut zur Stärkung der Bildung und der Jugendförderung argumentiert.

Aus diesem Mut könnte eine Bürgerschaft wachsen, die Entscheidungsträger immer von der Jugend und den jungen Erwachsenen erwarten.

Leider können wir einen solchen Ansatz in Potsdam nicht entdecken.

 

Leider!

taz - Bericht zum Stadtschloss - Die Initiative ist dabei!

 

Sehr erfreut haben wir einen Artikel der taz gelesen.

 

Potsdam quält sich mit dem Stadtschloss

 

Sehr neutral geschrieben und doch, was die innerstädtische Kontroverse betrifft, sehr anschaulich.

 

Am wichtigsten ist für unsere Initiative aber sicherlich der Auszug aus dem Gespräch mit dem Autor des Artikels. Eine Plattform wie die taz hilft uns, mit Sicherheit mehr Menschen aufrütteln zu können.

 

In diesem Sinne: Wir arbeiten weiter!

Bestätigung!

 

Laut Bildungsmonitor 2008 belegt Brandenburg den drittletzten Platz

im bundesweiten Vergleich.

In die Studie Bildungsmonitor 2008 werden 102 Indikatoren einbezogen – darunter zum Beispiel Kennzahlen zur Ganztagsbetreuung, PISA-Ergebnisse, relative Abschlussquoten von Ausländern, Schulabbrecher, Studienberechtigtenquoten, Ingenieurabsolventen etc.

Dieses Ergebnis sollte, trotz einzelner Erfolge in Teilbereichen der Studie, allen Brandenburgern zu denken geben.


Auch fühlen wir uns in unserer beständigen Forderung nach einer höheren Priorität für Bildung bestätigt.

bildungsmonitor-08-brandenburg.pdf
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Bildung sta(d)t Schloss

– Wenig Mittel – Große Reichweite -

 

Obschon der Bau des Potsdamer Stadtschlosses beschlossene Sache scheint, gibt es keinen Grund nicht weiter für mehr Bildung zu kämpfen.

Mit diesem Gedanken im Hinterkopf beklebten heute Morgen 2 emsige Helferlein die Informationstafeln zum Stadtschloss.

 

In diesem Sinne:

„Eine starke Strömung ist der Ansicht, allzuviel Bildung schadet nur. Die Leute könnten ja wirklich kritisch werden.“

 

Hildegard Hamm-Brücher

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Dr. Petra SitteDr. Petra Sitte

Um ein wenig mehr Meinungen zu sammeln zu unserem eigentlich Anliegen,

Bildung muss in der Gesellschaft die höchste Priorität besitzen!!!

haben wir die bildungspolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen angeschrieben.

 

Die Frage war:

 

„Inwiefern Sie persönlich eine Abwägung zwischen baulichen Wiederherstellungsmaßnahmen im Krieg zerstörter Gebäude (z.B. Stadtschloss Potsdam) und der Setzung finanzieller Prioritäten für Bildung treffen können.“

 

Hier nun die erste Reaktion:

 

Petra Sitte (Die Linke)

 

Sie denkt, der Neubau des Brandenburger Landtags sei „in der nun beschlossenen Form ein ärgerliches Ereignis“ und findet, unsere Anfrage habe „den Widerspruch auf den Kopf getroffen“!

Im Weitern stellt sie dar, sie halte „die Abgabe bundestaatlicher

Verantwortung für Bildung“ für einen Fehler.

Auf die aktuellen Kostenfragen bezogen, steht sie auf der Linie ihrer Partei - Genossen in Potsdam.

 

Wir danken für die schnelle Antwort!

Ein paar kleine Impressionen:

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